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Weidezaun-Draht
- massive, stabile Drähte und Draht-Litzen aus Edelstahl oder Aluminium
- besonders beliebt für Festzäune, da äußerst leitfähig
- widerstandsfähige und langlebige Lösung für mobile und feste Zäune
- Draht ist auch ideal für Plus-Minus-Zäune an Hauswänden oder Dachrinnen
- optimale Stromabgabe bei Tierberührung, seit Jahrzehnten bei Zäunen im Einsatz
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Weidezaun-Draht für die anforderungsgerechte Einzäunung von Rindern und Pferden
Ein Weidezaun-Draht ist ein massives, metallisches Leitermaterial aus verzinktem Stahl, Aluminium oder Edelstahl und eignet sich für ortsfeste, langfristig angelegte Einzäunungen.
Mit einem Durchmesser von meist unter 3 mm ist der Draht für den Weidezaun unauffällig, für den Außenbereich geeignet und mechanisch belastbar. Dank seines geringen elektrischen Widerstands bietet er eine hohe Leitfähigkeit und ermöglicht lange Zaunlinien über mehrere Kilometer hinweg.
Ob für Rinder, Schafe oder Schweine: Ein Festzaun-Draht unterstützt den Verbleib Ihrer Tiere im Gehege und überzeugt durch eine lange Nutzungsdauer bei entsprechender Montage.
Welcher Draht passt zu Rind, Pferd und den Anforderungen der Auslaufbegrenzung?
Ein Weidezaun ohne ausreichende Zaunspannung verliert je nach Tierart schnell seine Barrierewirkung. Während einige Tiere auch bei geringerem Impuls den Bereich meiden, können andere die Abgrenzung leichter überwinden, wenn der Schlag am Zaunende durch ungeeignetes Leitermaterial zu schwach ausfällt.
Genau hier zeigt sich die Funktion der Auslaufbegrenzung: Ein zu geringer Impuls wird von den Tieren unter Umständen nicht als Grenze wahrgenommen.
Weidezaun-Draht für Rinder bewährt sich als widerstandsfähiger, stark verzinkter Stahldraht, der dem physischen Druck schwerer Tiere langfristig standhält und im Alltag wartungsarm bleibt. Rinder, Schafe und Ziegen kommen mit der filigranen Drahtoptik gut zurecht. Für Pferde, Schafe, Geflügel und Rinder brauchen Sie passende Produkte für Fütterung, Pflege, Stall und Weide.
Beim Weidezaun-Draht für Pferde ist hingegen erhöhte Aufmerksamkeit geboten: Reine, dünne Metalldrähte sind für das Pferdeauge schlecht sichtbar und bergen bei Panik- und Fluchtreaktionen ein Verletzungsrisiko.
In der modernen Pferdehaltung kommen daher Festzaunsysteme zum Einsatz, bei denen ein starker Stahldraht fest mit einem breiten, gut sichtbaren Kunststoffmantel und leitfähigen Kohlenstofflinien (Carbon) umhüllt ist.
In jedem Fall entscheidet die Materialqualität über den langfristigen Erhalt der Zaunspannung: Eine hohe Reißfestigkeit, passender Korrosionsschutz und eine funktionsfähige Stromführung tragen dazu bei, dass der Zaun seine Barrierewirkung langfristig behält.
Funktionsfähige Stromführung und hohe Standzeit bei permanenten Festzäunen
- Funktionalität: Konstanter Stromtransport über weite Distanzen ohne spürbaren Spannungsabfall am Zaunende.
- Anwendung: Errichtung von langfristig ausgelegten Festzaunanlagen für die Rinderzucht, Schafhaltung oder die Tierabwehr.
- Materialbeschaffenheit: Zink-Aluminium-Legierungen oder massives Aluminium für den langfristigen, korrosionsbeständigen Außeneinsatz.
Produktübersicht: Drahtvarianten im Vergleich
Beim Online-Kauf helfen klare Produktdaten, Bilder und Ratgeber dabei, die passende Auswahl zu treffen. Achten Sie darauf, ob die Ausführung zur Tierart und Haltung passt.
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Materialtyp |
Typischer Durchmesser |
Widerstand (Ω/m) |
Bruchlast (Reißfestigkeit) |
Haupteinsatzbereich |
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Aluminiumdraht |
1,8 mm – 2,0 mm |
Niedrig |
Mittelhoch (ca. 100 – 150 kg) |
Sehr lange Zaunanlagen, hohe Leitfähigkeit, flexibel und leicht zu verarbeiten |
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Zink-Alu-Stahldraht |
1,6 mm – 2,5 mm |
Sehr niedrig |
Hoch (ca. 350 – 540 kg) |
Klassischer Festzaunbau für Rinder und Schafe, hohe Materialstärke |
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Pferde-Festzaundraht |
6 oder 8mm mit einem 2,5 mm Stahlkern |
Sehr niedrig |
Hoch (ca. 400 – 500 kg) |
Pferdekoppeln, verletzungsarm durch dicken, gut sichtbaren Kunststoffmantel mit Carbonstreifen |
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Edelstahldraht (Niro) |
1,2 mm – 1,5 mm |
Niedrig |
Hoch (ca. 200 kg) |
Kurze bis mittlere Festzäune, hochgradig korrosionsbeständig, mechanisch zäh |
Weidezaun-Draht kaufen: Tipps zur Auswahl
Die Auswahl des passenden Drahts richtet sich nach der Tierart, der Gesamtlänge des Zauns und dem geplanten Montageaufwand. Da Drähte permanent unter mechanischer Zugspannung stehen, müssen auch die Zubehörteile auf das System abgestimmt sein.
Leistungsparameter und Systemkomponenten richtig aufeinander abstimmen
- Bedarf ermitteln: Messen Sie die Zaunstrecke aus und multiplizieren Sie diese mit den geplanten Drahtreihen (z. B. 3 Reihen bei Rindern, 4 bis 5 Reihen bei Schafen). Drähte sind auf praktischen Großspulen von 400 m bis zu 1.000 m Länge erhältlich.
- Material abstimmen: Nutzen Sie für weite Strecken und weitläufige Areale Aluminiumdraht, da dieser einen geringen Widerstand bietet. Für Zäune, bei denen Druck durch die Tiere zu erwarten ist (z. B. Bullenweiden), ist hochfester Zink-Alu-Stahldraht die fachgerechte Wahl.
- Sichtbarkeit für Pferde: Verwenden Sie für Pferdezäune keinen blanken Metalldraht. Greifen Sie konsequent zu kunststoffummantelten Systemen (z. B. Weiß mit schwarzen Carbon-Streifen), um die optische Wahrnehmung für die Pferde zu unterstützen und das Risiko von Schnittverletzungen zu verringern.
- Montagezubehör einplanen: Zum Spannen von Drähten werden feste Holz- oder Metallpfosten an den Ecken benötigt. Verwenden Sie spezielle Rotationsspanner (Gripple-Systeme oder Radspanner) sowie zugfeste Festzaun-Isolatoren (Eckisolatoren mit Metalleinlage), um die Zugkräfte funktionsgerecht aufzunehmen.
- Bestellprozess nutzen: Mit unseren Produktbeschreibungen, Filtern und Ratgebern finden Sie Informationen zu passendem Zubehör. Sie profitieren von den technischen Filtermöglichkeiten im Onlineshop nach Durchmesser, Drahtlänge und Bruchlast, der Lieferung der Drahtrollen direkt an den Hof sowie flexiblen Rückgabeoptionen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Aluminiumdraht und Stahldraht?
Aluminiumdraht leitet den elektrischen Strom besser als herkömmlicher Stahldraht, ist deutlich leichter und flexibel zu biegen. Er eignet sich für sehr lange Zaunanlagen. Der verzinkte Stahldraht hingegen besitzt eine höhere Zugfestigkeit und Bruchlast (bis über 500 kg). Er ist dehnungsarm und widersteht physischem Druck von schweren Nutztieren, bricht dafür aber bei häufigem Knicken schneller.
Warum dehnt sich Weidezaundraht im Sommer aus und was kann man dagegen tun?
Metalle reagieren auf Temperaturschwankungen: Bei starker Sonneneinstrahlung im Sommer dehnt sich der Draht aus und fängt an durchzuhängen, während er sich im Winter zusammenzieht. Um Drahtbrüche oder schiefe Zaunpfähle zu erschweren, werden im Festzaunbau Zugfedern (Temperaturausgleichsfedern) in den Zaunverlauf einbezogen. Diese unterstützen den Erhalt der Drahtspannung bei wechselndem Wetter.
Wie verbindet man zwei Weidezaun-Drähte fachgerecht miteinander?
Drähte sollten keinesfalls einfach miteinander verknotet werden, da dies die Verzinkung beschädigen und zu einem hohen elektrischen Widerstand führen kann. Im modernen Zaunbau werden stattdessen metallische Drahtverbinder (z. B. Gripple-Verschlüsse oder Drahtverbindungsklemmen) verwendet. Diese erlauben ein mechanisch funktionsgerechtes Zusammenfügen und spannen den Draht gleichzeitig nach.
Kann man einen Drahtzaun nachträglich elektrifizieren?
Ja, ein Weidezaundraht ist ein vollflächiger elektrischer Leiter. Solange der Draht über passende Festzaun-Isolatoren sauber von den Zaunpfählen (insbesondere bei Holz- oder Metallpfosten) isoliert ist, kann an jedem beliebigen Punkt der Strom eines Weidezaungeräts eingespeist werden, um das gesamte System unter Spannung zu setzen.




