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Feuchtigkeitsmessgeräte
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Feuchtigkeitsmessgeräte für Getreide, Heu und Stroh
Ein Feuchtigkeitsmessgerät bestimmt den Wassergehalt in Getreide, Heu und Stroh direkt vor Ort und ohne Laboraufwand. Vor dem Einlagern oder Pressen zeigt Ihnen das Gerät an, ob das Erntegut trocken genug für eine sachgemäße Lagerung ist.
Dabei kommen je nach Erntegut spezialisierte Gerätetypen zum Einsatz: Während für Getreide Messgeräte mit integrierter Mahl- oder Schüttkammer genutzt werden, eignen sich für Heu und Stroh Ausführungen mit langen Messsonden zur Ballenkontrolle.
Was steht bei feuchtem Heu und verdorbenem Getreide auf dem Spiel?
Zu feucht eingelagertes Heu birgt je nach Feuchtigkeitsgrad Risiken wie Schimmelbildung und Selbsterhitzung. Bleibt eine zu hohe Restfeuchte im Ballen, vermehren sich Mikroorganismen, die das Futter verderben und das Wohlbefinden von Pferden, Rindern und Schafen beeinträchtigen können.
Gleichzeitig entsteht im Ballenstapel Wärme, die im schlimmsten Fall zu einem Heustockbrand führt und den Stall sowie den gesamten Erntevorrat beschädigen kann.
Für Pferde, Schafe, Geflügel und Rinder brauchen Sie passende Produkte für Fütterung, Pflege, Stall und Weide. Auch bei Getreide drohen Schimmelpilze, Mykotoxine und Lagerverluste sowie Insektenbefall, wenn der Wassergehalt zu hoch ist.
Eine systematische Messung schafft hier Abhilfe: Statt zu raten, prüfen Sie den Feuchtegehalt direkt im Ballen oder in der Getreidepartie und erkennen kritische Werte, bevor Schäden entstehen.
Eine regelmäßige Kontrolle unterstützt Ihre Investition in Maschinen, Futter sowie Stallungen und trägt dazu bei, dass Ihr Vorrat über den Winter haltbar bleibt.
Funktionale Messwertermittlung und Ernteunterstützung im landwirtschaftlichen Betrieb
- Funktionalität: Zeitnahe und mobile Bestimmung des Wassergehalts zur Vermeidung von Futterverderb, Pilzbefall und Qualitätsverlusten.
- Anwendung: Direkte Kontrollmessungen auf dem Feld, im Getreidesilo oder während der Ballenlagerung im Stall.
- Materialbeschaffenheit: Staubgeschützte, widerstandsfähige Gehäuse oder langlebige Messsonden aus Edelstahl für den langfristigen Einsatz im rauen Erntealltag.
Messprinzipien, Messbereiche und Anzeigeformate
Bei der Widerstandsmessung oder der Hochfrequenz-Feuchtemesstechnik wird die Leitfähigkeit des Materials erfasst: Je feuchter das Erntegut, desto besser leitet das enthaltene Wasser den elektrischen Strom.
Während bei Heu- und Strohfeuchtemessern die Messung direkt über die eingestochene Messlanze im Ballen erfolgt, nutzen Getreidefeuchtigkeitsmesser eine geschlossene Messkammer. In dieser wird die Probe über ein integriertes Mahlwerk vermahlen und komprimiert, um den Feuchtgehalt direkt im Inneren des Korns präzise und barrierefrei zu bestimmen.
- Messbereich und Eindringtiefe: Messbereiche von 8,5 % bis 80 % (bei Heu/Stroh) und 5 % bis 50 % (bei Getreide) sowie feste, bis zu 50 cm lange Edelstahlsonden für Tiefenmessungen.
- Umschaltbare Materialauswahl: Materialspezifische Kalibrierung für Heu, Stroh, Gärheu und Silage sowie vorprogrammierte Getreide- und Ölsaaten (z. B. Weizen, Gerste, Raps, Mais).
- Beleuchtetes LCD-Display: Gut ablesbare digitale Anzeige in präzisen 0,1 %-Schritten inklusive Hold- und Min/Max-Funktion für Messungen in dunklen Ställen oder Siloanlagen.
Produktübersicht: Die passende Variante für Ihre Erntekontrolle
Beim Online-Kauf helfen klare Produktdaten, Bilder und Ratgeber dabei, die passende Auswahl zu treffen. Achten Sie darauf, ob die Ausführung zum jeweiligen Erntegut passt.
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Gerätetyp |
Messverfahren / Ausstattung |
Typischer Messbereich |
Haupt-Einsatzbereich |
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Digitale Heusonde |
Widerstandsmessung / Hochfrequenz, Edelstahlsonde |
8,5 % – 80 % Feuchtigkeit |
Tiefenmessung in gepressten Ballen (Heu, Stroh, Gärheu, Silage) |
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Getreidefeuchtemesser |
Ganzkornmessung, kompaktes Gehäuse |
5 % – 45 % Feuchtigkeit |
Bestimmung des Erntezeitpunkts auf dem Feld und im Silo |
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Erweiterter Getreidemesser |
Integriertes Mahlwerk, Aluminiumgehäuse |
3 % – 40 % / 50 % Feuchtigkeit |
Erweiterte Genauigkeit bei über 20 vorprogrammierten Getreidesorten und Ölsaaten |
Feuchtigkeitsmessgerät kaufen: Tipps zur Auswahl
Die Auswahl des passenden Geräts hängt maßgeblich von den gelagerten Fruchtarten und der Betriebsgröße ab.
Leistungsparameter und Umgebungseinflüsse richtig abstimmen
- Bedarf ermitteln: Abgleich der zu messenden Erntegüter – prüfen Sie vorab, ob das gewählte Gerät die passenden Vor-Einstellungen für Ihre Fruchtsorten (z. B. Weizen, Gerste, Heu) oder Futterarten (z. B. Silage, Gärheu) besitzt.
- Bedienkomfort prüfen: Achten Sie auf nützliche Zusatzfunktionen wie einen integrierten Temperaturfühler, um eine Erhitzung im Heustock oder Silo frühzeitig zu erkennen.
- Bestellprozess nutzen: Mit unseren Produktbeschreibungen, Filtern und Ratgebern finden Sie Informationen zu passendem Zubehör. Sie profitieren von einer direkten Auswahl im Onlineshop, der Lieferung an den Wunschort sowie flexiblen Rückgabeoptionen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Finden Sie jetzt das passende Feuchtigkeitsmessgerät für Ihre Landwirtschaft. Unterstützen Sie die Futterqualität für Ihre Tiere und entdecken Sie in unserem Sortiment auch das passende Zubehör wie Transportkoffer und Batterien.
FAQ
Wie funktioniert ein Feuchtigkeitsmessgericht für Heu und Stroh?
Das Gerät misst den Wassergehalt über eine lange Einstechsonde aus Edelstahl. Diese dringt tief in den Ballen ein und erfasst über elektrische Leitwerte oder moderne Hochfrequenztechnik den Feuchtigkeitsgehalt. Der Wert wird anschließend in Prozentangaben auf dem Display angezeigt.
Welcher Feuchtigkeitswert wird für Heu und Stroh empfohlen?
Heu und Stroh sollten für eine sachgemäße und schimmelfreie Lagerung eine Restfeuchte von unter 15 bis 18 Prozent aufweisen. Höhere Werte steigern das Risiko einer mikrobiellen Aktivität und Selbsterhitzung. Messen Sie stets an mehreren Punkten, um feuchte Nester im Ballen aufzuspüren.
Warum haben manche Getreide-Feuchtigkeitsmessgeräte ein Mahlwerk?
Geräte mit integriertem Mahlwerk zermahlen die Getreidekörner vor der Messung. Dadurch wird die Feuchtigkeit nicht nur oberflächlich, sondern direkt im Kern der Probe gemessen. Das unterstützt eine höhere Messgenauigkeit im Vergleich zur Ganzkornmessung.
Wie unterstützt das Gerät die Überwachung gegen eine Selbsterhitzung von Heu?
Messgeräte für diesen Bereich verfügen neben der Feuchtigkeitsmessung über einen integrierten Temperaturfühler. Da feucht eingelagertes Heu durch biologische Prozesse im Inneren des Ballenstapels nachschwitzen und sich erhitzen kann, lässt sich eine Temperaturentwicklung im Heustock durch regelmäßige Kontrollen frühzeitig erkennen.

