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Marder Abwehr

Probleme mit dem Marder

Auf dem ersten Blick erscheint das kleine Tierchen ja ganz niedlich. Wer allerdings einen Marder auf seinem Dachboden oder im Auto beherbergt, wird an dem kleinen Tierchen nicht mehr viel Niedliches entdecken können. Getötete Hühner im Hühnerstall, zerfetzte Dachisolierungen und schlaflose Nächte aufgrund massiver Lärmbelästigungen lassen einen verzweifeln.

Es gibt verschiedene Ansätze gegen die kleinen Raubtiere vorzugehen. Um Marder-Schäden in Zukunft zu vermeiden, ist es wichtig sich mit dem Verhalten der Marder genauer auseinander zu setzen. Im Folgenden erklären wir Ihnen, worauf man achten sollte und zeigen Ihnen Abwehr-Maßnahmen für Ihr ganz persönliches Marder-Problem.

 

Allgemeines

Der Marder, der die meisten Probleme in Haus und Auto verursacht ist der Steinmarder. Der Steinmarder gehört zur Familie der Marderartigen, zu der auch sein naher Verwandter der Baummarder gehört. Im Gegensatz zum Steinmarder, trifft man den Baummarder fast ausschließlich in Laubwäldern an. Siedlungen werden von dem Baummarder gemieden! Weitere Tiere der Marderartigen sind der Dachs, der Fischotter, der Waldilits, das Hermelin und das Mauswiesel. Der kaffeefarbene Steinmarder trägt als Erkennungszeichen einen weißlichen Kehlfleck, der gegabelt bis zu den Innenseiten der Vorderbeine reicht. In Folge dessen wird der Steinmarder auch häufig als "Weißkehlchen" bezeichnet. Auffällig ist auch der lange, buschige Schwanz. Ansonsten erinnert das Äußere des Marders an eine Katze. Allerdings ist der Steinmarder etwas kleiner und schmaler und bewegt sich mit seinem spannerartigen Gang leichtfüßiger als eine Katze. Mit seinem schlanken Körper schlängelt sich der Steinmarder problemlos durch kleine Öffnungen von nur 5 cm Durchmesser und erklimmt als perfekter Kletterer spielend leicht Bäume, Fallrohre oder grob verputzte Hausmauern. Zudem können Marder hervorragend springen und erreichen dabei Höhen von bis zu 2m und Weiten bis zu 3m. Insgesamt sind die Männchen (Rüden) etwas kräftiger als die Weibchen (Fähen). Ein ausgewachsener Steinmarder kann ca. 58-84cm lang und 1,7-2kg schwer werden.

 

Sozialverhalten und Vermehrung

Marder sind nacht- und dämmerungsaktiv. Aus diesem Grund kommt es auch nur selten vor, dass man die sehr scheuen Raubtiere am Tag zu Gesicht bekommt. Die ausgewachsenen Steinmarder ziehen als Einzelgänger durch ihr Revier, dabei kann es durchaus vorkommen, dass sich Rüde und Fähe ein Revier teilen. Gleichgeschlechtlichen Artgenossen werden im eigenen Revier allerdings nicht geduldet, sondern mit vollem Körpereinsatz vertrieben. Die typischen Reviergrößen reichen von 30-110ha in belebten Siedlungen und Städten. Deutlich größere Reviere mit bis zu 300ha weisen Steinmarder auf, die fernab der Menschen in der freien Wildnis leben. In ihrem Revier suchen die Steinmarder nach Futter und legen sich viele verschiedene Unterschlupfplätze an. Marder sind wie Katzen sehr reinliche Tiere. Aus diesem Grund sind ihre Verstecke auch penibel in Schlafplatz, Futterstelle und Toilette unterteilt. Der Steinmarder legt sich hierbei nicht auf einen Unterschlupf fest, sondern wechselt unregelmäßig seine Plätze. In manchen Wohngebieten erscheint es dabei so, als würden mehrere Tiere ihr Unwesen treiben, wobei es sich nur um ein einziges Tier handelt.

Bei ihren Streifzügen verwenden die Marder immer wieder die gleichen Wege, sogenannte Pässe, und markieren dabei ihr Gebiet mit Duftmarken, Kot und Urin. In einer Nacht kann ein Tier auf der Suche nach Futter leicht 14km Strecke zurücklegen.

Zur Paarungszeit (Ranz) von Ende Juni bis Mitte August finden sich Rüden und Fähen zusammen und erst 7-8 Monate (Ende Februar bis Anfang April) bringt die Fähe die Jungen in einem Nest zur Welt (Nesthocker). Ein typischer Wurf bringt 2-4 unterentwickelte Junge hervor. Die Welpen sind vorerst blind und öffnen erst mit 5 Wochen die Augen, gesäugt werden die Kleinen bis zur achten Woche. Mit 10 Wochen verlassen sie schon mal vorsichtig das Nest und gehen mit der Mutter gemeinsam auf Entdeckungstour. Im Laufe der Zeit werden die Jungen immer selbstständiger, sodass sie sich im Herbst schon ein eigenes Revier suchen können. Häufig teilen sich die Jungtiere das Revier mit der Mutter aber auch noch bis zum nächsten Frühjahr. Besonders die Zeit der Paarung und der Aufzucht der Jungen macht vielen Hausbewohnern zu schaffen, da hier die Tiere sehr aktiv sind und Lärmbelästigungen zum Teil unerträglich werden können!

 

Ernährung

Steinmarder sind sehr anpassungsfähig. Als Allesfresser verwerten die Weißkehlchen alles, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Neben Wild-und Gartenfrüchten, werden auch Kleintiere wie Mäuse, Ratten, Vögel und deren Gelege verspeist. Häufig wird der Steinmarder auch als Eierdieb bezeichnet. Die Eier erbeutet der Marder sehr gerne, um sie als Vorrat für schlechte Zeiten zur Seite zu legen. Für einen einfacheren Transport kann der Steinmarder seinen Unterkiefer bis zu 90° vom Oberkiefer abwinkeln. Übrigens geht es bei einem Einbruch in den Hühnerstall meistens um die Eier und nicht um die Hühner, die werden nur oftmals tot gebissen, da das wilde Geflatter die Marder aggressiv macht. Ansonsten stehen Insekten, Regenwürmer und Aas ebenso auf dem Speiseplan wie Vogelfutter oder menschliche Hausabfälle.

 

Verbreitung

Der Steinmarder ist in Süd- und Mitteleuropa und Südasien weit verbreitet. Als Kulturfolger sind neben Feld und Wald vor allem auch Dörfer und Städte beliebte Lebensräume des Steinmarders. In Siedlungen findet der Marder alles was er braucht. Zum einen ausreichend Nahrung, zum anderen geschützte Plätze, die als Verstecke und Aufzuchtplätze dienen. Schon seit Jahrhunderten leben die kleinen Raubtiere dicht neben den Menschen in Ställen, Schuppen, Reisighaufen oder Wohnhäusern, häufig ohne dabei bemerkt zu werden. 1978 wurden in der Schweiz Steinmarder auch erstmals in Motorräumen von Autos nachgewiesen. Bis heute haben sich immer mehr Marder mit den fahrbaren Unterschlüpfen angefreundet. Besonders in der Stadt, wo das Futterangebot groß, das Angebot an sicheren Unterschlüpfen aber eher gering ist, haben sich vor allem große Motorräume mit ihren wilden Kabelgewirr als hervorragende Verstecke herausgestellt. In manchen deutschen Städten weist fast jedes dritte im Freien geparkte Auto Marderspuren auf.

 

Probleme mit Mardern

Problematisch wird es erst, wenn man die Anwesenheit des Marders bemerkt. Gerade während der Paarungszeit (Juni bis August) und während der Aufzucht (März bis Juni) kommt es zu massiven Belästigungen durch die kleinen Tiere. Während der Paarungszeit sind besonders die Rüden sehr aktiv und aggressiv. Wittert ein Rüde die Fährte eines anderen Männchens, fühlt er sich provoziert und lässt seine Wut bevorzugt an Kabeln, Isolierungen und anderen Gegenständen aus. Der Marder verwüstet den vermeintlichen Unterschlupf des Rivalen, um ihn so zu vertreiben. Leider muss darunter auch häufig der Motorraum des Autos leiden. Besonders Autos, die in verschiedenen Marder-Revieren geparkt werden und somit mit verschiedenen Marder-Gerüchen gekennzeichnet werden, werden Opfer dieser Beiß-Attacken. Bevorzugte Bissschäden treten an Kühlschläuchen, Isoliermatten und Zündkabeln auf und können neben viel Ärger auch hohe Kosten verursachen! Zudem sind auch die Hinterlassenschaften der Tiere nicht immer erwünscht. Häufig findet man neben toten Beutetieren und Fellfetzen auch Brötchenhälften oder Eier im Motorraum. Steinmarder auf Dachböden bereiten insbesondere durch die teilweise massiven Lärmbelästigungen Probleme. Von Juni bis August sorgen die lauten, ausdauernden Paarungsspiele zwischen Fähe und Rüde für schlaflose Nächte. Während der Aufzucht von März bis Juni sind es besonders die Jungtiere, die durch ihre aufgeregten Fieplaute und den Trippel- und Kratzgeräusche die Bewohner senkrecht im Bett stehen lassen. Durch Zerstörung der Dachisolierung und das Zerbeißen von Antennenkabeln und elektrischen Leitungen kommt es zudem zu hohen kapitalen Schäden. Neben dem bestialischen Gestank, der von Urin, Kot und Beuteresten der Steinmarder ausgehen kann, bereitet noch die Verbreitung von Fliegen und Maden große Probleme. Des Weiteren sollte man nicht vergessen, dass der Marder wie viele andere Wildtiere auch Überträger von Krankheiten wie z.B. der Tollwut ist.

 

Wie gehe ich sicher, dass es sich wirklich um einen Marder handelt?

Um einen Steinmarder nicht mit einem Fuchs, einer Ratte oder Katze zu verwechseln, sollten sie auf folgende Punkte achten:

  • Typische Zerstörungen sind Beschädigungen des Isoliermaterials am Dach, oftmals sind dabei richtige Tunnel im Dämmmaterial zu erkennen. Weitere Beschädigungen finden sich häufig im Motorraum des Autos. Hier werden bevorzugt Kunststoffschläuche, Zündkabel oder Stromleitungen angebissen.
  • Lärmbelästigungen treten vor allem in der Abenddämmerung und am Morgengrauen auf. Kratz- und Krabbelgeräusche, aber mitunter auch Jaul- und Fiepgeräusche sind typisch für den Marder. Während der Aufzucht von März bis Juni kann es auch tagsüber etwas lauter werden.
  • Häufig sind Nahrungsreste zu finden. Kleine Knochen, Federn und quer aufgebissene Eier deuten auf einen Marder hin. In Motorräumen sind oft auch Hausmüllabfälle wie alte Brötchen und Kotspuren anzutreffen.
  • Der ca. 8-10cm lange und 1-2cm dicke Kot (Losung) ist wurstförmig und in der Regel mit Nahrungsresten wie Federn oder Obstkernen versetzt. Oft ist die Losung spiralartig gedreht und zu einem Ende hin spitz zulaufend.
  • Der charakteristische Mardergeruch setzt sich aus den Beuteresten, Kot- und Urinspuren und den ganz speziellen Duftsekret der Analdrüsen des Steinmarders zusammen. Insgesamt kann es zu sehr penetranten Gerüchen kommen!
  • Der Pfotenabdruck des Steinmarders entspricht von der Größe her in etwa dem einer Katze. Allerdings sind beim Steinmarder deutlich die 5 Zehen und Nägel zu erkennen.


Pfotenabdruck Steinmarder

 

So wird man den Marder wieder los

Es gibt zwei sinnvolle Maßnahmen den Steinmarder wieder los zu werden. Entweder vergrämen Sie das Tier und/ oder Sie sperren es aus. Die Experten sind sich zudem einig, dass der Einsatz von Hochspannungs-Elektroanlagen die wirkungsvollste Methode ist, um den Marder dauerhaft zu vertreiben.

Manche versuchen auch den Steinmarder zu fangen. Ein Wegfang der Tiere bringt allerdings nichts, da sein Revier gleich darauf wieder von einem anderen Marder neu besetzt wird. Der nachfolgende Marder orientiert sich an den Duftspuren des Vorgängers und die Probleme beginnen erneut.

Achtung: Auf alle Vergrämungs- uns Aussperraktionen sollte während der Zeit der Aufzucht von März bis Juni weites gehend verzichtet werden, um die hilflosen Jungtiere nicht von der Mutter zu trennen!

Damit die Tiere nicht unnötig angelockt werden, sollte darauf geachtet werden, Müll in Mülltonnen sicher zu verschließen und Komposthaufen im Garten gut abzudecken. Auf übermäßig herumliegendes Vogelfutter sollte verzichtet werden. Zudem wird empfohlen, Fallobst regelmäßig einzusammeln. Manchen Marder halten auch herumstreunende Katzen fern.

Rechtliche Aspekte: Der Steinmarder findet in vielen deutschen Gesetzen Beachtung. Neben dem Tierschutzgesetz, dem Naturschutzgesetz und dem Grundgesetz, ist vor allem das Bundesjagdgesetz zu nennen. Paragraph 2(1) des Bundesjagdgesetzes besagt, dass der Steinmarder zu den herrenlosen Tierarten gehört und somit dem Jagdrecht unterliegt. So darf dem Marder nur vom 16.10. - 28.02. von Jagdscheininhabern nachgestellt werden, ansonsten herrscht Schonzeit. Weitere gesetzliche Bestimmungen, z.B. zum Fallenfang, variieren in den einzelnen Bundesländern sehr stark. Nähere Informationen erhalten Sie in den jeweiligen Landesverordnungen oder bei Ihrem Kreisjägermeister.

 

Vergrämen

Beim Vergrämen sorgen Sie auf unterschiedliche Art und Weise dafür, dass der Marder sich in seinem Unterschlupf nicht mehr wohl fühlt. Dies kann zum einen durch intensive Geruchsstoffe erfolgen, die im Motorraum oder auf dem Dachboden verteilt werden und den Marder vertreiben. Besonders sensibel reagieren Marder auch auf Geräusche. Deswegen hat das Erzeugen von Lärm eine große abschreckende Wirkung auf die Tiere. So führt das Aufstellen eines laufenden Radios oder das unregelmäßige Herumpoltern auf dem Dachboden dazu, dass sich die Tiere gestört fühlen und sich ggf. ein neues Versteck suchen. Versuche haben gezeigt, dass die Tiere sich auf diese Weise allerdings nur kurzfristig abschrecken lassen und sich mit der Zeit auch an laufende Radios oder Geruchsabwehrstoffe wie Toilettensteine, Hundehaare oder Salmiakgeist gewöhnen. Zuverlässiger ist da die Verwendung von Ultraschall-Vergrämern. Diese senden ständig wechselnde Ultraschallfrequenzen aus, die für die Tiere sehr unangenehm sind, sodass sie sich zurückziehen. Ein Gewöhnungseffekt tritt hier, wenn überhaupt, erst wesentlich später ein, wobei der Marder dann meist schon einen neuen Unterschlupf gefunden hat. Bei den Ultraschall-Vergrämern ist zu beachten, dass diese nur im freien Gelände, z.B. auf einem offenen Dachboden oder im Garten, wirksam sind. Mauern und andere Baustoffe können die Ultraschall-Signale nicht durchdringen. Durch geschicktes Positionieren mehrerer Geräte lassen sich so aber die meisten Plätze absichern.

 

Aussperren

Der sicherste Schutz ist, den Steinmarder gar nicht erst auf den Dachboden oder ins Auto zu lassen, sondern sämtliche Eingänge abzudichten und das Tier so auszusperren. Dieses Aussperren kann als Übergangslösung durch rein mechanische Barrieren wie z.B. durch einen Maschendraht, eine Blechplatte oder Holzbrett erfolgen.

Um langfristig jedoch Ruhe vor dem Marder zu haben, hilft nur die Installation einer physischen Barriere in Form eines elektrischen Weidezauns!

 

Den Marder vom Dachboden aussperren

Bevor Sie mit dem Verschließen eines Gebäudes beginnen, stellen Sie unbedingt sicher, dass sich der Marder nicht mehr im Haus befindet und auch keine Jungtiere zurückgelassen hat. Besonders während der Aufzucht von März bis Juni ist Vorsicht geboten. Nichts ist schlimmer, als das Muttertier auszusperren und die Jungen qualvoll verhungern zu lassen. Um die Tiere aus dem Haus zu vertreiben, betreten Sie am besten laut lärmend den Dachboden und installieren zusätzlich noch einen Ultraschallvergrämer. Nachts können Sie sicher sein, dass sich kein Marder mehr auf dem Dachboden befindet. Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen streifen die Tiere auf der Suche nach Futter durch ihr Revier. Wählen Sie deswegen bevorzugt diese Zeitspanne, um Ihr Haus abzusichern.

Um den Dachboden zu sichern, müssen zunächst alle Zugänge zum Dachboden gefunden und dann verschlossen werden. Lockere Dachziegel oder kaputte Fenster lassen sich einfach mit Brettern, Blechen oder Maschendrahtzäunen mit einer maximalen Maschenweite von 1-2cm verschließen. Beachten Sie hierbei bitte, dass dem Marder zum Durchschlüpfen schon kleine Öffnungen ausreichen, die nicht größer als ein Tennisball sind. Manchmal erkennt man die Zugänge an Kratzspuren z.B. an der Regenrinne oder an einem angrenzenden Baum. Leider ist es aber nicht immer ganz eindeutig, wo genau der Steinmarder seinen Einstieg findet.

Tipp: Das Anlegen von Sandflächen rund um das Haus und um angrenzende Gebäude und Bäume kann Marderspuren sichtbar machen. Bei trockenem, windstillen Wetter eignet sich das Ausstreuen von Mehl oder Sägespänen. Im Winter können Sie anhand der Schneespuren die Marderaufstiege ausfindig machen.

Schätzungen zu Folge gelangt der Steinmarder jedoch zu ca. 90% über die Dachrinne ins Innere. Die Dachrinne erreicht er meist über Kletterpflanzen wie Efeu, Rosen oder Wein oder über Bäume, die in der Nähe stehen. Wie schon erwähnt kann der Marder bis zu 3m weit springen! Auch rau verputzte Mauern oder tief verfugte Wände erklimmt das kleine Raubtier ohne Probleme. Eine beliebte Aufstiegshilfe stellt auch das Abflussrohr der Rinne (Fallrohr) dar. Hat der Marder so erst mal die Dachrinne erreicht, drückt er einfach eine der Dachpfannen oder ein Abschlussblech hoch und gelangt direkt in den Dachboden. Diese sämtlichen Einstiegshilfen zu versperren ist sehr schwierig. Zwar kann es vorerst helfen die Hecken und Bäume zu kappen und Fassadenbegrünungen zu entfernen, doch meistens sucht der Marder sich dann andere Wege, um in sein Versteck zu kommen.

Als einzige Abwehrmaßnahme hilft dann nur noch der elektrische Weidezaun. Bei Berührung des Elektrozauns erhält der Marder einen elektrischen Schlag, der zwar nicht gefährlich ist, das Tier aber so sehr erschreckt, dass es in Zukunft das Gebäude meiden wird. Durch die Einzäunung des Hauses bzw. der Zugänge zum Dachboden hat der Steinmarder keine Chance mehr seinen Unterschlupf zu erreichen und wird sich schnell ein neues Versteck suchen. Somit ist der Elektrozaun die einzige Lösung, um dauerhaft Ruhe vor den kleinen Raubtieren zu haben!

So errichten Sie einen Elektrozaun zur Marderabwehr

Wir von weidezaun.info haben uns auf Elektrozaunsysteme spezialisiert, die extra für die Marderabwehr entwickelt wurden. Je nach Einstiegsbereich bieten wir verschiedenes Zubehör mit dem Sie Ihr Haus, Ihren Garten oder Ihr Carport zuverlässig sichern können.

Egal wie kompliziert die Lage auch scheint, wir von weidezaun.info haben für jedes Problem die passende Lösung und stellen Ihnen auch gerne Ihr ganz spezielles Zaunzubehör zusammen!

Das Herzstück jeder Elektrozaunanlage ist das Weidezaungerät. Die Voss MiniSafe Weidezaungeräte erzeugen in regelmäßigen Abständen eine reduzierte Hochspannung, die zwar ungefährlich für Mensch und Tier ist, jedoch eine starke abschreckende Wirkung auf den Steinmarder hat. Um diese Hochspannung zu transportieren werden verschiedene Leitermaterialien verwendet, deren Auswahl vor allem von der Länge des zu errichtenden Zauns abhängt. Mit unseren eigens patentierten Marder-Isolatoren gelingt Ihnen eine optimale Führung des Leitermaterials, sodass Sie sämtliche Zugänge des Marders versperren. Das Besondere an den Marder-Isolatoren ist das Plus-Minus-Prinzip:

Das Plus-Minus-Prinzip löst das Problem, dass eine herkömmliche Elektrozaunanlage nur funktioniert, wenn eine gute Verbindung zur Erde vorhanden ist (Mutterboden, feuchter Untergrund usw.). Der Impuls fließt dann bei Berührung des Zaunes durch den ganzen Körper über die Erde zum Gerät zurück. Bei schlecht leitenden Untergründen z.B. aus Holz, Stein oder Kunststoffen wird keine Schlagwirkung erreicht, da diese selbst gegenüber der Erde einen Isolator bilden und so kein Strom fließen kann. Dieses Problem tritt auch bei der Installation von Elektrozäunen an vorhandenen Sichtschutzzäunen, Carports oder Dachrinnen auf, wie es bei der Marder-Abwehr häufig der Fall ist.

Allerdings lässt sich dieses Problem umgehen, indem man nach dem Plus-Minus-Prinzip mehrere parallel voneinander isolierte Drähte spannt. Der Abstand wird so gewählt, dass es dem Tier unmöglich ist hindurchzuschlüpfen ohne gleichzeitig zwei Leitungen zu berühren. Die Drähte werden abwechselnd mit dem Erdanschluß und Zaunanschluß des Weidezaungerätes verbunden. Bei gleichzeitiger Berührung von zwei Drähten kann der Impuls ungehindert vom Zaundraht (Pluspol) über den Tierkörper zum Erddraht (Minuspol) fließen. Mit dieser Aufbauart wird eine sehr gute Abwehrwirkung erreicht.

Bevor Sie mit der Zaunplanung starten, vergewissern Sie sich nochmals über welche Wege der Marder sich seinen Zutritt verschafft. Hilfreiche Tipps dafür finden Sie unter dem Punkt Den Marder vom Dachboden aussperren. Im Folgenden empfehlen wir Ihnen das passende Zubehör für die gängigsten Problemfälle.

Tipp: Da die Tiere vor allem nachts aktiv sind und dann ihren Schlafplatz verlassen, bietet sich die Installation eines Elektrozauns zwischen Morgengrauen und Abenddämmerung an.

Achtung: Auf Aussperraktionen sollte während der Zeit der Aufzucht von März bis Juni weites gehend verzichtet werden, um die hilflosen Jungtiere nicht von der Mutter zu trennen!

 

Zugang über die Dachrinne

90% der Marder gelangen über die Dachrinne ins Innere.
Für genau diesen Zweck haben wir spezielle Dachrinnenisolatoren entwickelt. (Art.Nr. 46010, 46001)

Durch Installation der patentierten Dachrinnenisolatoren versperren Sie auf einfache Art den beliebtesten Mardereinstieg. Die Isolatoren werden einfach an die Dachrinnenwulst geklemmt und durch Schrauben fixiert. Da ein Bohren nicht nötig ist, bleibt die Dachrinne unbeschädigt. Die übliche Ausrichtung des Dachrinnenisolators beträgt ca. 45°, kann aber je nach Begebenheit verstellt werden. Wir empfehlen den Dachrinnenisolator (Art.Nr. 46010) zur Führung von 4 Leitern, da dieser optimal die komplette Oberseite der Dachrinne absichert. Setzen Sie ca. jeden Meter einen Isolator, um eine ausreichende Stabilität im Zaun zu erzielen.

 

Bevor Sie die Marder-Isolatoren montieren, reinigen Sie bitte die Dachrinne und entfernen Sie alte Blätter und Stöcker, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Dieser wäre zwar ungefährlich, würde aber die Schutzfunktion beeinträchtigen.

Zur Marderabwehr ist das Elektrozaungerät Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901) das Gerät der Wahl! Die reduzierte Hochspannung ist völlig ungefährlich für Mensch und Tier, bietet jedoch die nötige Abschreckwirkung, um den Marder dauerhaft fernzuhalten! Das Gerät ist witterungsbeständig und durch die kleine Größe und einfache Bedienung auch für Leute geeignet, die noch nicht viel Erfahrung mit Elektrozäunen haben. Sollten Ihnen kein 230V-Netzanschluss zur Verfügung stehen, empfehlen wir Ihnen das Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905). Dieses ebenfalls sehr kleine, einfach zu handhabende Gerät wird mit einer handelsüblichen Autobatterie betrieben.

Um die Spannung durch die Isolatoren zu führen, verwenden Sie als Leitermaterial bevorzugt Kunststofflitze wie Art.Nr. 44509. Die Kunstofflitze Art.Nr. 44509 ist durch die eingewebten Kupferleiter besonders gut leitfähig, weist eine hohe Robustheit auf und bietet somit eine sehr gute Abwehrsicherheit! Durch ihre neutrale Farbe in Tannengrün und die einfache Handhabung eignet sie sich perfekt für den Einsatz rund um Haus, Hof und Garten. Für kleinere Bereiche ist auch der Einsatz von Edelstahllitzen möglich(Art.Nr. 44572 oder 44573). Diese sind etwas weniger leitfähig als die Kunststofflitze, jedoch sehr robust, langlebig und fast unsichtbar.

Ganz besonders wichtig ist die sorgfältige Verdrahtung vom Gerät zum Zaun. Der Anschluss des Elektrozaungerätes erfolgt hierbei über ein hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615). Es werden der Plus-Pol (Impulszuleitung, Zaunanschluss) und Minus-Pol (Masse, Erdanschluss) des Gerätes direkt an die Leiter angeschlossen. Zur Verbindung sowohl der Anschlusskabel als auch der Litze beim Verlängern oder Reparieren verwenden Sie einen Verbinder (Art.Nr. 44751 oder 44684). Mithilfe eines Verbinders verhindern Sie ein Absinken der Spannung an den Übergängen des Zauns und stellen eine sichere mechanische und elektrische Verbindung her. Des weiteren dienen Verbinder dazu, das Leitermaterial zu schonen und ein späteres Nachspannen des Zauns zu erleichtern.

Mit einem Zaunprüfer können Sie sehr schnell und zuverlässig die Funktionsfähigkeit Ihrer Zaunanlage überprüfen. Besonders komfortabel sind dabei digitale Prüfer, bei denen Sie mit einem Blick die genaue Zaunspannung ablesen können(Art.Nr. 44863). Für einen sicheren Abwehrschutz sollte die Betriebsspannung bei mindestens 1000V liegen.

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie abschließend noch eine Blitzschutzeinrichtung installieren. (Art.Nr. 44755) Diese verhindert bei Gewitter ein Einschlagen des Blitzes in Ihr Elektrozaungerät, was eine direkte Zerstörung dessen zur Folge hätte. Sollten Sie Ihr Elektrozaungerät in einem Gebäude unterbringen ist die Installation eines Blitzschutzes nach VDE-Vorschrift gesetzlich vorgeschrieben! Da Ihr Elektrozaun nach dem Plus-Minus-Prinzip aufgebaut ist, ist die Verwendung von zwei separaten Blitzschutzeinrichtungen für den Plus-und Minusanschluss notwendig.

Die Blitzschutzeinrichtungen werden dabei jeweils zwischen Gerät und Zaunleitermaterial geschaltet. Befestigen Sie zunächst die Blitzschutzeinrichtungen auf einem unbrennbaren Untergrund in der Nähe Ihres Elektrozaungerätes (z.B. an der Hauswand) und verbinden Sie diese über ein hochspannungsisoliertes Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615) mit den Zaunanschlüssen des Elektrozaungerätes. Den anderen Teil Ihrer Blitzschutzeinrichtungen verbinden Sie ebenfalls über ein hochspannungsisoliertes Zaunzuleitungskabel mit dem Zaunleitermaterial. Nun gilt es noch die Erdung anzuschließen. Hierfür verwenden Sie bevorzugt ein Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601) und verknüpfen damit die Blitzschutzeinrichtungen mit einem Erdungspfahl (Art.Nr. 44219) oder der Haus-Blitzschutzerde.

Bei elektrischen Zaunanlagen, die sich in der Nähe von öffentlichen Straßen oder an Orten befinden, wo kein Weidezaun erwartet wird, ist die Kennzeichnung mit Warnschildern gesetzlich vorgeschrieben. Befestigen Sie gut sichtbar ein Warnschild mit der Aufschrift "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735). (Je nach Bundesland können unterschiedliche Vorschriften zur Kennzeichnung von Elektrozaunanlagen vorliegen. Informieren Sie sich bitte im Vorwege bei der für Sie zuständigen Behörde.)

Nach dem Aufbau einer derartigen Elektrozaunanlage sind Sie zuverlässig vor unerwünschten Besuch geschützt. Sie brauchen sich keine Sorgen mehr machen, sobald der Steinmarder einmal mit dem stromführenden Draht Bekanntschaft gemacht hat, wird er Ihr Haus nicht mehr aufsuchen!

Für einen langfristigen Schutz sollte die Anlage ganztägig 365 Tage im Jahr in Betrieb sein. Die Duftspuren, die ein Marder auf Ihrem Grundstück hinterlassen hat, können noch über Jahrzehnte bestehen bleiben und so auch in Zukunft neue Marder anlocken. Um diese ebenfalls von einem Einstieg ins Haus abzuhalten, sollte der Zaun immer in Betrieb sein. Bei den derzeitigen Strompreisen würde eine solche Elektrozaunanlage unter Volllast ca. 8¤/Jahr kosten, was bei den gegenüber stehenden Kosten durch Marderschäden als sehr gering anzusehen ist.

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

Elektrozaungerät

  • Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901)
  • Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905)

Leitermaterial

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44751 und 44684).

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)

Blitzschutz

  • Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
  • Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)
  • Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601)
  • Erdungspfahl (Art.Nr. 44219)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

Sicherung des Fallrohrs

Um auf das Dach zu gelangen verwenden die geschickten Kletterer häufig auch das Fallrohr. Für diesen Fall bieten unsere patentierten Fallrohrisolatoren den besten Schutz (Art.Nr.46020 und 46021). Ähnlich wie die Dachrinnenisolatoren werden sie mit wenigen Handgriffen um das Fallrohr befestigt, ein Bohren und damit Beschädigen des Fallrohrs ist nicht nötig! Ein Überklettern des Fallrohrisolators wird durch den Impulsführenden äußeren Leiter verhindert. Die Klammer umfasst das komplette Rohr und die Gummiunterlage gewährleistet einen rutschfesten Sitz. Der Weg auf das Dach ist nun optimal gegen jegliches Hochklettern gesichert. Je nach Fallrohr bieten wir zwei unterschiedliche Durchmesser (87-92cm und 102-106cm)an. Sollte Ihr Fallrohr dem nicht entsprechen, können Sie mithilfe eines Isolierbandes oder Holzstückchen den Durchmesser auf die nötigen Maße auffüttern.

Ansonsten entspricht der Aufbau dem Elektrozaun zur Sicherung der Dachrinne.

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

Elektrozaungerät

  • Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901)
  • Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905)

Leitermaterial

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44751 und 44684).

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)

Blitzschutz

  • Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
  • Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)
  • Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601)
  • Erdungspfahl (Art.Nr. 44219)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

 

Sehr gut lässt sich der Fallrohrisolator auch mit den Dachrinnenisolatoren (Art.Nr.46001 und 46010) kombinieren. Dafür muss lediglich eine Verbindung der Litzen hergestellt werden. Am einfachsten geht dieses mit einem Verbinder und einem Hochspannungskabel (Art.Nr. 44751 und 32615).

Zugang direkt über die Hauswand

Grob verputzte Fassaden oder tief verfugte Hausmauern erklimmt der Steinmarder ohne Probleme. Um diese Bereiche abzusichern bieten wir Ihnen spezielle Isolatoren an, die parallel 6 Litze in einem Abstand von ca. 3cm führen (Art.Nr. 44927 und 44928). Die 6er-Isolatoren weisen ein metrisches Gewinde auf und lassen sich einfach an vorhandene Bleche, Kunststoffe oder bevorzugt an unseren Universalhalter (Art. Nr. 46150) mit Unterlegplatte (Art.Nr. 46151) festschrauben. Der Universalhalter bietet den Vorteil, dass sich hiermit die Isolatoren senkrecht an der Hauswand (parallel zur Hauswand) montieren lassen und so ein Überwinden des Elektrozauns für den Marder unmöglich wird! Zur Montage des Universalhalters benötigen Sie lediglich zwei Löcher und zwei Holzschrauben mit denen Sie den Halter fixieren.

Am Anfang und Ende des Zauns verwenden Sie den 6er-Anfang-/Endisolator (Art.Nr. 44927). Dieser Isolator weist versetzte Aufnahmen auf, damit sich die Litze am Anfang und Ende des Zauns nicht berühren und Kurzschlüsse verhindert werden. Als Streckenisolatoren setzen Sie ca. jeden Meter einen 6er-Isolator (Art.Nr. 44928), um eine ausreichende Stabilität im Zaun zu erzielen.

Das zusätzlich nötige Zaunzubehör entspricht im Allgemeinen dem zur Sicherung der Dachrinne.

Achten Sie darauf, dass Sie die Anschlüsse vom Elektrozaungerät zum Leitermaterial sorgfältig mithilfe von Verbindern und dem hochspannungsisolierten Kabel herstellen, um einen Spannungsabfall zu verhindern.

Nach dem Plus-Minus-Prinzip werden zwei voneinander isolierte Litze im Wechsel gespannt, wovon eine mit dem Zaunanschluss (Pluspol) und eine mit dem Erdanschluss (Minuspol) des Gerätes verbunden wird. Der Abstand weniger Zentimeter macht es dem Marder unmöglich hindurch zu schlüpfen ohne zwei Drähte gleichzeitig zu berühren und dabei einen Stromschlag zu bekommen.

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

  • 6er-Isolatoren mit metrischem Gewinde (Art.Nr. 44927 und 44928)

Elektrozaungerät

  • Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901)
  • Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905)

Leitermaterial

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44751 und 44684).

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)

Blitzschutz

  • Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
  • Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)
  • Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601)
  • Erdungspfahl (Art.Nr. 44219)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

Sonstiges

  • Universalhalter (Art. Nr. 46150)
  • Unterlegplatte für Universalhalter(Art.Nr. 46151)

Zugang über den Lamellenzaun oder das Carport

Angrenzende Lamellenzäune oder Carports sind für den Marder sehr bequeme Einstiegshilfen zum Wohnhaus. Um diese Wege sicher zu versperren bieten wir Ihnen spezielle Isolatoren an, die parallel 7 Litze in einem Abstand von ca. 3cm führen (Art.Nr.44331 und 44332). Die 7er-Isolatoren weisen ein Holzgewinde auf und lassen sich einfach in Holzmaterialien einschrauben. Mit einem 8er-Dübel ist es auch möglich die 7er-Isolatoren in Steinwänden zu befestigen.

Am Anfang und Ende des Zauns verwenden Sie den 7er-Anfang-/Endisolator (Art.Nr. 44331). Dieser Isolator weist versetzte Aufnahmen auf, damit sich die Litze am Anfang und Ende des Zauns nicht berühren und Kurzschlüsse verhindert werden. Als Streckenisolatoren setzen Sie ca. jeden Meter einen 7er-Isolator (Art.Nr. 44332), um eine ausreichende Stabilität im Zaun zu erzielen.

Das zusätzlich nötige Zaunzubehör entspricht im Allgemeinen dem zur Sicherung der Dachrinne.

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

  • 7er-Isolatoren mit Holzgewinde (Art.Nr.44331 und 44332)

Elektrozaungerät

  • Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901)
  • Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905)

Leitermaterial

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44751 und 44684).

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)

Blitzschutz

  • Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
  • Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)
  • Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601)
  • Erdungspfahl (Art.Nr. 44219)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

 

Achten Sie darauf, dass Sie die Anschlüsse vom Elektrozaungerät zum Leitermaterial sorgfältig mithilfe von Verbindern und dem hochspannungsisolierten Kabel herstellen, um einen Spannungsabfall zu verhindern. (Siehe Bild 1)

Nach dem Plus-Minus-Prinzip werden zwei voneinander isolierte Litze im Wechsel gespannt, wovon eine mit dem Zaunanschluss (Pluspol) und eine mit dem Erdanschluss (Minuspol) des Gerätes verbunden wird. Der Abstand weniger Zentimeter macht es dem Marder unmöglich hindurch zu schlüpfen ohne zwei Drähte gleichzeitig zu berühren und dabei einen Stromschlag zu bekommen. (Siehe Bild 2)

Absicherung von Bäumen

Steinmarder können bis zu 2m hoch und bis zu 3m weit springen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Tiere häufig angrenzende Bäume benutzen, um auf die Dächer von Gebäuden zu gelangen. Um auch diese Einstiegshilfe zu versperren, verwenden Sie wie beim Lamellenzaun einen 7er-Isolator mit Holzgewinde, den rund um den Baumstamm montieren. Sie können den Isolator direkt in den Baum schrauben. Wenn Sie den Baum nicht verletzen möchten, schrauben Sie den Isolator in einen Brettabschnitt, den Sie zuvor mithilfe eines Spanngurtes um den Baum befestigt haben. Je nach Dicke des Baumstamms benötigen Sie 5-10 Isolatoren. Den optimalen Schutz erreichen Sie, wenn Sie die Isolatoren in einer Höhe von 1,50m - 1,80m anbringen. Am Anfang des Zauns benötigen Sie dafür den 7er-Anfang-/Endisolator (Art.Nr. 44331). Dieser Isolator weist versetzte Aufnahmen auf, damit sich die Litze im Zaun nicht berühren und Kurzschlüsse verhindert werden. Ansonsten verwenden Sie den 7er-Isolator (Art.Nr. 44332). Spannen Sie zwei voneinander isolierte Litze im Wechsel durch die Isolatoren, sodass Sie 3 mal mit der einen Litze den Baum umspannen und die andere Litze 4 mal um den Baum führen. Die eine Litze wird dabei mit dem Zaunanschluss (Pluspol) und die andere Litze mit dem Erdanschluss (Minuspol) des Gerätes verbunden. (Plus-Minus-Prinzip)

Der Marder hat jetzt keine Möglichkeit mehr den Baum zu erklimmen, ohne einen Stromschlag zu erhalten.

Das zusätzlich nötige Zaunzubehör entspricht im Allgemeinen dem zur Sicherung der Dachrinne.

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

  • 7er-Isolatoren mit Holzgewinde (Art.Nr.44331 und 44332)

Elektrozaungerät

  • Voss MiniSafe mit 230V-Anschluss (Art.Nr.30901)
  • Voss MiniSafe 12V Gerät (Art.Nr. 30905)

Leitermaterial

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44751 und 44684).

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer mit Digitalanzeige(Art.Nr. 44863)

Blitzschutz

  • Blitzschutzeinrichtung (Art.Nr. 44755)
  • Zaunzuleitungskabel (Art.Nr. 32615)
  • Erdkabel mit verzinktem Stahlkern (Art.Nr. 32601)
  • Erdungspfahl (Art.Nr. 44219)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

Achten Sie darauf, dass Sie die Anschlüsse vom Elektrozaungerät zum Leitermaterial sorgfältig mit den Verbindern und dem hochspannungsisolierten Kabel verknüpfen, um einen Spannungsabfall zu verhindern.

Schutz des Hühnerstalls/ Schutz der Vogel-Voliere/ Schutz von Käfigen

Leider kommt es immer wieder vor, dass der Marder in den Hühnerstall einbricht, um sich die Eier zu klauen. Trauriger Weise bleibt es bei diesen Überfällen häufig nicht beim Eierdiebstahl, sondern immer wieder fallen auch die Hühner dem Marder zum Opfer. Damit Sie Ihre Hühner endlich zuverlässig vor dem nächtlichen Räuber schützen können, bieten wir Ihnen unser Set zum Schutz von Kleintieren in Ställen, Volieren und Käfigen an.

Mit diesem Set erhalten Sie alle Komponenten, die Sie für den Aufbau eines Elektrozauns benötigen, den Sie an vorhandene Ställe, Volieren oder Käfige montieren.

Als Elektrozaungerät dient das 230V Weidezaungerät, Pet Control, NV 1100. (Art.Nr. 42100) Dieses Gerät ist ideal für kleinere Zaunanlagen rund um Haus, Hof und Garten geeignet. Und bietet eine ausreichend starke Spannung, um den Steinmarder zuverlässig zu vertreiben ohne ihn dabei aber zu verletzen. Als Isolatoren empfehlen wir Ihnen die Ringisolatoren "Classic" mit Holzgewinde und durchgehender Stütze (Art.Nr. 44322) sowie den Isolator "Spannfix" (Art.Nr. 44336) für Zaunanfänge und zum Spannen und Fixieren der Litze. Diese Isolatoren lassen sich universell einsetzen und besonders leicht an vorhandene Ställe und Holzpfosten anschrauben. Die Litze (Art.Nr. 44505) bietet die nötige Robustheit und Leitfähigkeit für kleinere Einzäunungen und passt mit der dezenten tannengrünen Farbe sehr gut in den Gartenbereich. Um die Litze an Übergängen des Zauns mechanisch und elektrisch sicher zu verbinden, verwenden Sie die Verbinder (Art.Nr.44844).

Wie viele Reihen Litze Sie ziehen, hängt ganz von Ihrem Verwendungszweck ab. Meistens reicht schon eine Reihe Litze in einer Höhe von ca. 15-30cm aus, um einen vorhanden Zaun oder eine Voliere elektrisch abzusichern. Selbstverständlich können Sie mit unserem Set zum Schutz von Kleintieren in Ställen, Volieren und Käfigen auch einen Zaun nach dem Plus-Minus-Prinzip errichten, falls der Steinmarder in das Gehege einbricht ohne dabei den Boden zu berühren. Spannen Sie hierfür mehrere parallel voneinander isolierte Litze. Wählen Sie einen Abstand von ca. 3cm, sodass es dem Marder unmöglich ist, hindurchzuschlüpfen ohne gleichzeitig zwei Leitungen zu berühren. Die Litze werden abwechselnd mit dem Zaunanschluss (Pluspol) und Erdanschluss (Minuspol) des Weidezaungerätes verbunden. Bei gleichzeitiger Berührung von zwei Drähten erhält der Marder somit einen Stromschlag, der ihm in abschreckender Erinnerung bleibt.

Für ein komfortables Öffnen und Schließen des Elektrozauns enthält das Set zwei Torgriffisolatoren und zwei Torgriffe (Art.Nr. 44258 und 44263). Wählen Sie als Begrenzung des Durchgangs zwei feste Ausgangspunkte, wie z.B. eine Schuppenwand und einen Holzpfosten, und schrauben Sie die Torgriffisolatoren zur Leiterführung in der gewünschten Höhe ein. Spannen Sie jetzt die Litze mithilfe des Torgriffs zwischen die Torgriffisolatoren. Zur schnellen und optimal leitfähigen Befestigung der Litze an die Torgriffisolatoren verwenden Sie das Schnellanschluss-Set (Art.Nr. 44426). Damit Sie eine ausreichend hohe Schlagstärke in Ihrem Elektrozaun erzielen, ist eine gute Erdung sehr wichtig. Zur Marderabwehr empfehlen wir den Spezial-Erdpfahl im Winkelprofil (Art.Nr. 44219), der durch seine große Oberfläche einen guten Erdkontakt herstellt. Bei allen Elektrozäunen ist auf eine sorgfältige Verdrahtung zu achten! Mit dem Erdanschlusskabel (Art.Nr. 44300) stellen Sie eine sichere Verbindung zwischen dem Erdanschluss des Weidezaungerätes und dem Erdpfahl her. Das Zaunanschlusskabel (Art.Nr. 44407) sorgt für eine Verbindung zwischen Zaunanschluss und Litze. Da die Kennzeichnung von elektrischen Zaunanlagen gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie nach dem Errichten Ihres Elektrozauns noch ein Warnschild sichtbar anbringen (Art.Nr. 44735).

Um Ihren fertig errichteten Elektrozaun zu überprüfen verwenden Sie den Zaunprüfer (Art.Nr. 44698). Hiermit können Sie sich einen schnellen Überblick über den Zustand des Zaunes verschaffen. Um die Spannung zu messen, wird der Metallstab des Zaunprüfers in die Erde gesteckt und die Spitze des Prüfers an den Zaun gehalten. Es sollten immer mindestens 3000 Volt auf dem Zaun sein, um eine ausreichende Marder-Abwehrfunktion zu erhalten.

Mit diesem Zubehör können Sie sicher sein, den Marder endlich zu vertreiben!

Zaunkomponenten im Überblick:

Isolatoren

  • Ringisolatoren "Classic" mit Holzgewinde (Art.Nr. 44322)
  • 2 x Isolator "Spannfix" (Art.Nr. 44336)

Elektrozaungerät

  • 230V Weidezaungerät, Pet Control, NV 1100. (Art.Nr. 42100)

Leitermaterial

  • Kunstofflitze "Green Line" (Art.Nr. 44505)

Verdrahtung

  • hochspannungsfestes Kabel (Art.Nr. 32615)
  • Verbinder (Art.Nr. 44844)
  • Zaunanschlusskabel (Art.Nr. 44407)
  • Erdanschlusskabel (Art.Nr. 44300)

Torgriffset

  • 2 x Torgriffisolator (Art.Nr. 44258)
  • 2 x Torgriff (Art.Nr. 44263)
  • Schnellanschluss-Set (Art.Nr. 44426)

Erdung

  • Spezial-Erdpfahl mit Winkelprofil (Art.Nr. 44219)

Zaunprüfer

  • Zaunprüfer (Art.Nr. 44698)

Warnschild

  • Warnschild "VORSICHT ELEKTROZAUN" (Art.Nr. 44735)

Bei Interesse an unserem kompletten "Set zum Schutz von Kleintieren in Ställen, Volieren und Käfigen" rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie uns eine Mail, damit wir Ihnen ein persönliches Angebot machen können!

Telefon: 04847-1211 oder 04847-809413 (Anruf außerhalb Deutschlands: 0049 4847 1211)

eMail: shop@weidezaun-info.de

 

Wie schütze ich mein Auto vor Marderangriffen

Am einfachsten ist es, das Auto in einer Marder-sicheren Garage unterzubringen. Leider ist dies nicht immer möglich und so bietet es sich auch hier an, den Marder auszusperren und ihn zu vertreiben. Da Marder besonders durch die Gerüche ihrer Artgenossen angezogen werden, sollte allerdings als erstes eine Motorwäsche vorgenommen werden. Gerade wenn Sie Ihr Auto nicht immer am selben Ort über Nacht parken, sondern verschiedene Marder-Reviere kreuzen, sammeln sich verschiedene Duftmarken der Tiere an, die wiederum neue Marder anlocken. Der NABU empfiehlt als einfachen Trick, ein ca. ein Quadratmeter großes Stück Maschendraht, bevorzugt weiß angestrichen, lose auf den Boden unter den Motorraum zu legen. Steinmarder sind sehr scheue Tiere und betreten nicht gerne unbekannte Gegenstände, sodass sie sich vom Maschendraht fernhalten werden und nicht in den Motorraum gelangen. Allerdings wirkt diese Abschreckmaßnahme nur kurzfristig. Ergänzend kann es sinnvoll sein, die besonders beliebten Autoteile wie Kunststoffschläuche, Zündkabel oder Stromleitungen mit Ummantelungen aus Hartkunststoff zu schützen. Spezielles Zubehör findet man im KFZ-Handel. Um den Eingang in den Motorraum direkt zu versperren, kann dann auch ein welliger Maschendraht zwischen die Vorderräder unter den Motor geschoben werden. Als zusätzliche Abschreckung bietet sich die Verwendung eines extra für den Motorraum entwickelten Ultraschallvergrämers an. Dieser befindet sich derzeit in der Erprobungsphase und wird voraussichtlich im Jahr 2014 bei weidezaun.info erhältlich sein.

Am effektivsten schützen Sie Ihr Auto jedoch durch das Anwenden einer Marder-Abwehrmatte! (Art. Nr.: 46305) Legen Sie diese Marderabwehr-Matte einfach unter Ihr Auto. Sobald ein Marder diese Matte betritt, um in den Motorraum einzusteigen, bekommt er einen elektrischen Schlag. Dieser ist zwar nicht gefährlich, erschreckt den Marder aber so sehr, dass er dieses Auto zukünftig nicht mehr aufsuchen wird. Die Marderabwehr-Matte besteht aus einer witterungsbeständigen Gummi-Matte, welche mit hochwertigen Edelstahlstreifen bestückt ist. Mithilfe eines 230V-Elektrogerätes werden diese Edelstahlstreifen unter Spannung gesetzt und geben bei Berührung einen Stromschlag ab. Durch Ihre Größe und Beschaffenheit ist die Matte für jedes Fahrzeug geeignet und lässt sich bei Nichtgebrauch einfach zusammenklappen und im Kofferraum verstauen.

Mit der Marder-Abwehrmatte halten Sie jeden Marder fern und können Ihr Auto endlich wieder ohne Bedenken im Freien stehen lassen!

 

 

Quellen:


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